Polen2018: Danzig – Marienburg – Wolfsschanze

Unsere fünfte Nacht verbrachten wir im Kiefernwald an der Ostseeküste bei Danzig. Am Tag zuvor erkundeten wir bereits die Danziger Innenstadt. Heute starten wir etwas gemütlicher in den Tag und entspannen früh morgens schon am Strand. Ein etwas eisiges Bad in der Ostsee macht uns so richtig munter! Und dann geht es auch schon weiter zu unserem nächsten Ziel.

Marienburg, Lanzen hoch!

Die mittelalterliche Ordensburg in Malbork ist unser nächster Halt. Für umgerechnet 2,40 EUR dürfen wir hier für eine Stunde in Burgnähe parken. Wir beißen wohl oder übel in den sauren Apfel, stellen das Cachemobil ab, um zur Marienburg zu spazieren.

Der Vorplatz der Burg ist mit Souvenirständen zum Thema Mittelalter, Ritter und Burgfräulein zugepflastert. Dazu passend die Verpflegungseinrichtungen. Die Burg selbst ist nett anzuschauen. Eine Führung lässt unser Zeitplan jedoch nicht zu – und die horrenden Parkgebühren irgendwie auch nicht. Zwei Hin-und-Mit-Caches schaffen wir noch auf dem Rückweg zum Parkplatz und sagen dann nach 59 Minuten schon wieder: Gehab dich wohl, Marienburg!

Kontrastpogramm Wolfsschanze

Das Gelände des Führerhauptquartiers aus dem zweiten Weltkrieg ist unser nächster Anlaufpunkt. Im Vorfeld wurde uns von bekannten Geocachern der Campingplatz direkt an der Wolfsschanze nahegelegt, da man so die Möglichkeit hat die Randzeiten mit weniger Publikumsverkehr zur Besichtigung zu nutzen. Wie sich noch zeigen wird, hat sich dieser Tipp sehr gelohnt. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Andrea und Stefan. Wir schlagen also nur unweit von den Bunkersystemen unser Zelt auf und verbringen eine sehr ruhige Nacht.