Polen2018: Stettin – Leba

Unsere zweite Nacht verbrachten wir auf dem Stettiner Campingplatz in Hafennähe. Da der Campingplatz nicht annähernd gefüllt war, hatten wir eine sehr erholsame Nachtruhe und konnten bereits vor 8 Uhr aufbrechen.

Unterwegs in Stettin

Am Virtual Cache „Wały Chrobrego/The Chrobry Embankment“, Stettin

Unser Ziel war zunächst die Innenstadt von Stettin, wo wir die zwei vorhandenen Virtual Caches „Waly Chrobrego/The Chrobry Embankment“ und „Dwigozaury“ machen wollten. Nachdem wir den Berufsverkehr und zahlreiche Baustellen umschifft hatten, konnten wir die für den Cache notwendigen Antworten sammeln und unsere Fotos schießen.

Am Virtual Cache „Dźwigozaury“, Stettin

Auf nach Leba

Nachdem das erledigt war, gaben wir unser nächstes Ziel ein: die Küstenstadt Leba. Die Route von ca. 300 km war eine einzige Baustelle: eine halbfertige Autobahn, abgerissene Bundesstraßen, schlangenlinienartige Wegführung wohin das Auge reicht. Wir benötigten fast 5 Stunden und haben nur eine kleine Pause zum Essen eingelegt. Nicht mal zum Cachen hatten wir große Lust und selbst wenn, wäre mal eben im Straßenrand anhalten wohl nicht drin gewesen. 

An der Ostseeküste in Leba

In Leba angekommen besorgten wir uns erstmal einen kleinen Snack im Supermarkt und fuhren dann weiter zum Campingplatz unserer Wahl. Diesen fanden wir in unserem ADAC Campingführer und er bestach mit guten Bewertungen und strandnähe. Wir hatten Glück und konnten spontan noch Plätzchen ergattern. Sogleich spazierten wir zum Ostseestrand und verputzen unseren Proviant. Der Strand war sehr gut mit Badeurlaubern und einer Menge Motorradfans gefüllt – auf dem Gelände neben unserem Campingplatz fand ein Bikertreffen statt!

Ostsee, Leba

Von diesem Bikertreffen sollten wir noch die halbe Nacht zu hören bekommen: die Livemusik war zwar gar nicht so schlecht, auf die aufheulenden Motoren dazwischen hätten wir aber lieber verzichtet. Morgens um 4 Uhr, die Bikerparty war zwischenzeitlich beendet, wurden wir von einem heftigen Gewitter geweckt. Da es sehr Nahe war, entschieden wir uns kurzerhand, aus dem Dachzelt in das Auto zu klettern – sicher ist sicher! 15 Minuten später war das Gewitter schon weitergezogen und wir konnten die restliche Zeit der Nacht in Ruhe schlafen. Na endlich!