Geocaching Megaevent: Auf einen Sprung ins Vogtland

Das Zänkische Bergvolk lud am 26. Mai 2018 „Auf einen Sprung ins Vogtland“ zu einem MEGA in der Vogtlandarena.

Wir  haben uns allerdings erst sehr kurzfristig dazu entschlossen, nicht nur einen Tagestrip zu unternehmen, sondern das ganze Wochenende zu bleiben. Nur leider war es nicht mehr möglich, so spontan einen Platz auf dem Campingplatz in Klingenthal zu bekommen. Da wir zu dieser Zeit noch mit dem Bodenzelt unterwegs waren, mussten wir uns also zwingend nach einer Alternative umsehen, die wir dann auch im nahegelegenen Zwota fanden. Ein paar Abstriche in Sachen Komfort mussten wir wohl oder übel in Kauf nehmen: es gab keine Sanitäranlagen! Naturcamping wurde hier wirklich groß geschrieben. Dafür hatten wir den gesamten Platz für uns allein – was unter den Bedingungen nicht verwunderlich ist – und einen Stromanschluss gab es für 1,50/Nacht auch noch dazu.

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Willkommenseven „Auf einen Blick ins Vogtland“. Dieses fand auf der Bergstation einer Seilbahn statt. Eine tolle Location! Wäre das Wetter besser gewesen, hätte man noch weiter in die Ferne schauen können. Bei Speis und Trank konnte man sich mit den vielen Bekannten unterhalten und so klang der erste Abend schön aus.

Am Samstag machten wir uns beizeiten auf, um eine Waldrunde zu becachen. Am Parkplatz trafen wir zufällig befreundete Cacher aus der Heimat, die sich uns anschlossen. Die Tradirunde Reise durch das Jahr ist durchaus zu empfehlen. Die Caches waren liebevoll gestaltet und der Weg fast eben. Ein perfekter Start in den Tag!

Anschließend ging es für uns an die Vogtlandarena zur Hauptveranstaltung. Dort warteten einige Attraktionen auf uns: Geschicklichkeitsspiele, TBs, Musik und Bühnenprogramm. Wir entscheiden uns spontan zu einer Führung auf die Sprungschanze, die für ca. 90 Minuten kurzweilige Unterhaltung und viele Infos rund um die Arena inklusive Auffahrt mit der Bergbahn bot. Oben angekommen nutzten wir bei herrlichstem Wetter auch gleich die Gelegenheit, dir ersten Dosen der „ZBV“ Tradirunde um die Arena einzusammeln. Da bei der Schanzenführung auch eine Abfahrt bei der nahe gelegenen Sommerrodelbahn inbegriffen war, machten wir uns im Anschluss direkt auf den Weg. Auch hier wurden wieder ein paar Dosen auf dem Weg signiert. Besonders hervorheben möchten wir einen D5, den wir nur vor Ort im Team geknackt bekommen haben: „Extrem Buswarting“.

Zurück am Eventgelände beschäftigten wir uns nochmal ausgiebig mit dem Speisen- und Getränkeangebot, bevor das Event leider schon am frühen Abend zu Ende ging und wir uns zu einer einsamen Nacht auf dem Naturcampingplatz. Naja fast, denn vorher liefen wir noch einer bekannten Dachzeltcacherin über den Weg, mit der wir dann noch eine spät abendliche Waldtour „Einmal um die Welt“ absolvierten. Was für ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag!

Den Sonntag begannen wir mit dem Abschiedsevent „Auf ein Wiedersehen im Vogtland“. Da wir noch die am Tag zuvor begonnene Runde rund um die Arena beenden wollten, hat es für uns beim Event nur zu einem Kaffee gereicht. Nachmittags traten wir die Heimreise über Tschechien an. Als Übergang wählten wir das Nordöstlich gelegen Johanngeorgenstadt, da hier in der Nähe der altehrwürdiger Cache „Oberjugel“ aus dem Jahre 2001 zu finden ist, der in der unserer Statistik noch fehlte. Anschließend begaben wir uns auf direktem Wege Richtung Karlovy vary (Karlsbad) und Locket, wo wir nochmal einige Tradis, Virtuals und Earthcaches eingesammeln konnten, bevor wie spät abends erschöpft wieder in Bamberg angekommen sind.