Campingaz Partygrill 400

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Auf unseren zahlreichen Geocachingausflügen zu Events und Megaevents, die häufig auch mit Camping verbunden sind, haben wir festgestellt, dass uns etwas ganz entscheidendes in unserer Ausrüstung fehlt: ein Grill! Lange suchen mussten wir nach dem passenden Modell zum Glück nicht. Befreundete Geocacher haben uns ihren Partygrill von Campingaz auf dem Megaevent in Zeltweg vorgeführt. Nach etwas Eigenrecherche sind wir dann bei genau dem gleichen Modell gelandet und haben uns diesen bei Amazon bestellt.

Aufbau und Transport

Beim erstmaligen Aufbau müssen die Griffe am Deckel bzw. Wok befestigt werden. Danach geht’s weiter mit: Standbeine anschrauben, Gaskartusche eindrehen und entsprechenden Grilleinsatz auswählen und auflegen. Diese Einsätze können im Transportzustand innerhalb des Grills verstaut werden. Für den Transport gibt es passend dazu eine Textiltasche. So wird das Packmaß angenehm klein.

Erhitzen und Kochen

Im Grunde kann man nahezu alles kochen, was man auch auf einem handelsüblichen Gaskocher zubereiten würde. Hierfür kann beim Partygrill entweder ein Gitter, Blech oder der Wok benutzt werden. Wir müssen aber offen zugeben, dass wir unterwegs eher weniger gerne kochen, wenn es über Kaffee-/Teewasser heiß machen oder ein Dosengericht aufwärmen hinaus geht. Die Gitter und Blecheinsäze benutzt man mit einem Topf oder Teekanne, die nicht im Lieferumfang dabei sind.

Der Wokeinsatz wird einfach in die Grillschale gelegt und bietet viel Volumen, sodass man Gemüse oder Suppen kochen kann. Wir müssen hier aber leider eine Schwachstellen notieren: Da der Wok auch gleichzeitig der Deckel des Grills ist, sind daran Griffe angebracht. Die Schrauben, die zur Befestigung der Griffe dienen, beschädigen jedoch die Innenseite des Woks, was früher oder später zu Rost führt. Zudem werden die Griffe nach und nach locker und müssen wieder angezogen werden. An dier Konstruktion gibt es Nachbesserungsbedarf.

Grillen und Braten

Zum Grillen gibt es eine wendbare Grill- und Kontaktplatte mit Antihaftbeschichtung. Dies ist definitiv unser Lieblingseinsatz und wir haben schon allerlei unterschiedliche Fleisch- und Gemüsesorten darauf zubereitet. Auch Meeresfrüchte, Spiegel- und Rühreier und Toast konnte wir prima braten. Öl benötigt man dazu eigentlich nicht, bei einigen Gemüsesorten hat es sich aber dennoch bewährt. Die Hitze wird sehr gleichmäßig verteilt und die Reinigung der Platten ist kinderleicht. Zusätzlich kann man in die Schale unterhalb der Platte noch Wasser einfüllen, sodass Fett und andere Bestandteile gleich gebunden werden und das Reinigen so noch einfacher wird.

Das Grillrost war uns etwas zu umständlich in der Nutzung. Zwar hatten unsere Würste und Steaks direkten Kontakt zum Feuer, der Fleischsaft tropfte jedoch auf den ganzen Innengrill und somit auch in den Brenner. Damit war der Reinigungsaufwand um einiges höher als mit der Kombiplatte. Auch war hier die Hitzeverteilung nicht so gut und der Rand blieb vor allem bei Wind meist zu kalt.

Feuer auf Knopfdruck

Befeuert wird der Grill wahlweise mit den Ventilgaskartuschen 300+ oder 470+ von Campingaz. Diese können bequem für den Transport abgenommen und separat verstaut werden. Die Piezozündung ist sehr praktisch und zündet den Grill bequem ohne Feuerzeug auf Knopfdruck.

Bei der großen Kartusche wird eine Brenndauer von ca. 2,5 Stunden angegeben. Das können wir auch anhand unserer Tests bestätigen. Zu zweit konnten wir 5 mal etwa 30 Minuten grillen.

Fazit: Der Partygrill 400 von Campingaz ist ein kleines Multitalent, der seinen Preis von rund 100€ wert ist. Dank seiner platzsparende Abmessungen passt er auch in kleinere Kofferräume. Für 2-3 Personen seid ihr damit fürs Grillen und Kochen unterwegs bestens ausgestattet.

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